Smart Hotel Key, dein Podcast für erfolgreiches Hotelmanagement

Smart Hotel Key, dein Podcast für erfolgreiches Hotelmanagement

Hier dreht sich alles rund um die wichtigsten Fragestellungen der Hotellerie.

Transkript

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00:00:00: Herzlich willkommen beim Smart Hotel Key Podcast.

00:00:04: Von den besten Lernen, Akzente setzen und in die Umsetzung kommen – smart hotel key!

00:00:09: Und du hast immer den richtigen Schlüssel.

00:00:30: schauen uns an, was die sogenannte Vision T zu bieten hat.

00:00:34: Es geht darum wie zukunftsfähig die neue österreichische Tourismus Strategie ist und diese wurde ja kürzlich erst präsentiert.

00:00:43: es geht um wie schon vorher angesprochen die Vision T mit der so laut Eigenaussage erstmal sein umfassendes Zukunftsbild für den österreichischen Tourismus bis ins Jahr zwanzig fünfunddreißig vorliegt.

00:00:57: das erklärte Ziel Österreich soll auch zukünftig zu den erfolgreichsten, nachhaltigsten und wertvollsten Tourismus-Destinationen der Welt zählen.

00:01:06: Kurz gesagt – wir wollen Tourismusweltmeister bleiben!

00:01:11: Im Mittelpunkt stehen dabei die drei Leitgedanken Wertschöpfung, Wertschätzung und Wertehalt Und gleichzeitig wurden erstmals auch konkrete Zielwerte und Indikatoren definiert anhand derer der Fortschritt messbar gemacht werden soll.

00:01:26: Doch wie bei jeder Strategie stellt sich auch hier eine entscheidende Frage.

00:01:31: Ist die Vision T tatsächlich ein strategischer Neustart oder werden bekannte Herausforderungen lediglich neu formuliert?

00:01:41: Und das wollen wir im aktuellen Smart Hotel Key Beitrag differenziert betrachten, wenn dich das also interessiert dann bleib gerne dran.

00:01:48: und natürlich gibt es im zugehörigen Blockbeitrag auch die komplette Vision T zum Download und unabhängig von der inhaltlichen Beurteilung, wo ich dir übrigens auch den tb-Block meines Kollegen Thomas Reisenzahn sehr ans Herz legen darf.

00:02:05: Auch den verlinke ich im Blogbeitrag, der das seienste Teil auf einen einzelnen Punkt noch eingegangen ist.

00:02:12: Unabhängige!

00:02:13: von der inhaltlichen Bewertung ist jedenfalls festzuhalten, dass der Strategieprozess selbst relativ gelungen scheint.

00:02:21: Auf dem ersten Blick jetzt einmal mehrere Tausend Personen wurden in den vergangenen Monaten eingebunden wie auch schon beim Masterplan Tee also dem Vorgänger der Vision Tee.

00:02:31: es fanden Experten Gipfelstatus gab Steak Holder Dialoge in allen Bundesländern und man hat quasi wirklich versucht die die Masse an relevanten Entscheidungsträgern mit einzubeziehen.

00:02:43: Und durch diese umfassende Analysephase wurde ja natürlich auch ganz offensichtlich dafür Sorge getragen, dass unterschiedliche Sichtweisen einfließen konnten und sich eine breite Basis auch wahrgenommen fühlt.

00:02:56: Und gerade in einer stark fragmentierten Branche wie den Tourismus ist es natürlich ein breites Commitment – ein wesentlicher Erfolgsfaktor.

00:03:04: Und nun kann ich auch kommen, wer wir sagen das er nicht involviert war in dem Prozess.

00:03:10: Das Strategiebobier steht also aber Papiere, Pläne und Strategien gab es auch in der Vergangenheit schon zu hoffen und es scheitert ja selten an Ideen und Visionen.

00:03:21: Strategiebabiere scheitern meist eher an mangelnder Umsetzung.

00:03:28: Wenn Bisschen anschauen was genau da eigentlich drin entsteht in der Vision T, dann müssen wir einen Punkt tatsächlich sehr positiv bewerten nämlich dass die neue Strategie bewusst von einer reinen Wachstums- und Nichtigungslogik abrückt.

00:03:44: Lange Zeit wurden touristische Erfolge nahezu ausschließlich anhand von Ankünften und Nächtegungen gemessen.

00:03:50: Und die Vision Tee definiert zusätzliche Erfolgsgrößen wie Wertschöpfung, Tourismus-Akzeptanz... Übrigens ganz spannendes Interview mit Peter Leimer habe ich letztes Jahr zum Thema Tourismus Akzeptanz geführt.

00:04:04: Peter Leimar ist eben von der Statistik Austria und hat ja eine ganz tiefe Einblicke.

00:04:08: wenn nicht das interessiert höherein in Folge.

00:04:10: Zweihundertdreiundvierzig zu Tourismusakzeptanz Aber auch die ist natürlich ein ganz wesentlicher Faktor für den Erfolg von Tourismus.

00:04:18: Also Wertschöpfung, Tourismus-Akzeptanz, Gästezufriedenheit, ökologische Nachhaltigkeit und ganze Jahresbeschäftigung.

00:04:25: Und damit folgt Österreich ja auch einem internationalen Trend, da wir sind ja kein alleiniger Vorreiter Internationeller haben bereits viele führende Destinationen auf solche Parameter in der Erfolgsmessung gesetzt.

00:04:41: Also Erfolg wird künftig nicht mehr allein über Menge definiert, sondern zunehmend über Qualität und den Mehrwert für Gäste, Betriebe und Bevölkerung.

00:04:50: Und das ist selbstredend ein richtiger und auch längst notwendiger Schritt!

00:04:55: Ich bin schon sehr gespannt wie die nächsten Aussendungen laden werden rund um Ernechtigungsrekorde im Sommer oder Winter – ob das medial und politisch auch?

00:05:09: Anklang finden wird.

00:05:10: Wünschen würde ich es mir aus der Vergangenheit, wage ich das tatsächlich ein bisschen zu bezweifeln.

00:05:17: Weil auch das wissen wir spätestens seit den letzten Folgen, wenn du dir einen Podcast schon länger hörst die Rekordnächtigungen allein reichen eben nicht aus.

00:05:28: Schöne Messgröße aber am Ende des Tages nicht aussagekräftig.

00:05:34: steigende Nächtigen zahlen führen nicht automatisch zu besseren Betriebsergebnis.

00:05:40: Viele Betriebe kämpfen eben mit massiv gestiegenen Personalkosten, höheren Energie- und Finanzierungshorsten und auch steigenden, wahnkostensinkenden Marschen und wachsendem Wettbewerbstruck.

00:05:51: Wenn du dazu mehr wissen willst, hör doch einfach in die letzte Podcastfolgerein Smart Total Kids, da habe ich den Tourismusbericht, der vom Ministerium herausgegeben wurde.

00:06:05: Viele Häuser arbeiten also heute schon trotz Rekordnachfrage wirtschaftlich deutlich angespannter als noch vor wenigen Jahren und die zentrale Frage lautet daher nicht mehr, wie viele Gäste kommen nach Österreich sondern wie gelingt es aus Nachfrage ausreichend Wertschöpfung Eigenkapital- und Investitionskraft zu generieren.

00:06:24: Und hier bleibt Division T aus betriebswirtschaftlicher Sicht doch noch etwas zu allgemein?

00:06:31: Natürlich!

00:06:32: Ein wesentlicher Punkt und Aufhänger drinnen ist der Ganzjahrrestourismus.

00:06:38: Und ich begrüße das grundsätzlich.

00:06:42: ja!

00:06:43: Das ist auch richtig, dass wir idealerweise Saison verlängern wollen, ganzjahr Restourismos schaffen wollen allein schon aufgrund von Arbeitsplätzen nicht das ganze Jahr anbieten kann.

00:06:55: Das ist richtig aber das ist nicht überall sinnvoll.

00:06:59: also Ja, der Schwerpunkt Oder einer der Schwerpunkte in der Strategie, die Entwicklung des ganzen Jahres Tourismus ist im Grunde zu begrüßen.

00:07:08: Aber auch hier muss man überlegen wo macht Sinn?

00:07:12: Weil mehr Wertschöpfung außerhalb der Spitzenzeiten kann natürlich Regionen stabilisieren wie gesagt für Mitarbeiter sogar als Beschäftigung Verstetigen und saisonale Abhängigkeiten noch reduzieren.

00:07:25: Allerdings darf ganze Aristourismus nicht zum Selbstzweck werden, jeder zusätzliche Öffnungstag verursacht Kosten.

00:07:33: Und das muss man auch einfach ganz klar einmal aus betriebswirtschaftlicher Sicht betrachten wenn Nachfragepreisniveau und Produktivität nicht schritt halten dann kann eine verlängerte Saison die Wirtschaftlichkeit sogar verschlechtern und dann bleibt am Ende des Tages den Betrieben die dafür Sorge tragen sollen dass länger offen bleibt, auch weniger übrig.

00:07:53: Das heißt die entscheidenden Fragen sind eigentlich wo ist ganze Aristotourismus tatsächlich rentabel?

00:07:59: Welche Regionen verfügen auch über ausreichendes Nachfragepotenzial?

00:08:04: Wo fehlen vielleicht doch noch Produkte, Mobilitätsangebote oder Mitarbeiter?

00:08:08: und wo sind saisonale Modelle vielleicht sogar weiterhin sinnvoll?

00:08:13: Nicht jede Region muss zwangsläufig zwölf Monate geöffnet haben, denn entscheidend ist nicht mehr Saison sondern mehr rentable Wertschöpfung.

00:08:23: Und diese Differenzierung die wünsche ich mir einfach und das sollte auch in jeder strategischen Überlegung mit einfließen.

00:08:34: Positiv hervorzuheben ist doch dass die Strategie die finanzielle Stabilität der Betriebe auch etwas stärker in den Fokus rückt.

00:08:44: Viele Familienbetriebe stehen vor gewaltigen Herausforderungen rund um Generationenwechsel, Investitionen, Digitalisierung, Nachhaltigkeit, Mitarbeiterwohnung und natürlich auch Modernisierung der bestehenden Infrastruktur – und all das erfordert Kapital!

00:09:00: Und daher bleiben Förderungen und Finanzierungen auch wichtige Instrumente, auch das ist festgelegt an der Vision T. Dennoch wird die Transformation langfristig nur gelingen, wenn die Eigenkapitalbasis der Betriebe gestärkt wird.

00:09:16: Die bereits im Regierungsprogramm vorgesehene Aufwertungsbilanz wäre hier einfach ein enorm wichtiger Schritt, weil Werqualität fordert, der muss auch Investitionsfähigkeit ermöglichen.

00:09:30: Division T misst Digitalisierung und künstliche Intelligenz eine hohe Bedeutung bei.

00:09:37: Geplant ist unter anderem meine eigene KI-Strategie für den Tourismus auf die ich auch schon sehr gespannt bin, ja es ist natürlich unbestritten das KI im Vertrieb in der Preisgestaltung, in der Gästekommunikation, im Marketing und auch in allen betrieblichen Prozessen jetzt schon wichtig ist und vor allem diese Bereiche auch weiterhin maßgeblich verändern wird.

00:10:03: Die Herausforderung wird darin bestehen, diese Technologie noch in kleineren und familiengeführten Betrieben nutzbar zu machen Und da braucht es natürlich ein breites Angebot das auch in die Betriebe hineinkommt.

00:10:21: Auch Nachhaltigkeit bildet einen weiteren zentralen Schwerfung der Strategie.

00:10:25: Es geht darum, mehr zertifizierte Betriebe zu bekommen in geringere Emissionen und eine höhere Tourismus-Akzeptanz.

00:10:33: Das sind sicher wichtige Zielsetzungen!

00:10:37: Und Österreich kann auch langfristig nur erfolgreich sein wenn Tourismus ökologisch sozial und wirtschaftlich tragfähig bleibt.

00:10:42: Gleichzeitig müssen Nachhaltigkeitsmaßnahmen aber auch wirtschaftliche Finanzierbar bleiben.

00:10:47: Auch hier geht es eher wieder um die Kleinstrukturiertheit im heimischen Tourismusmarkt Weil Familienbetriebe brauchen dann auch Finanzierungsmöglichkeiten.

00:10:57: Sie brauchen Beratung, sie brauchen Entbürokratisierung und praktikable Umsetzungsinstrumente.

00:11:05: Nachhaltigkeit darf nicht zum zusätzlichen Bürokratiepunkt werden.

00:11:10: Also trotz vieler richtiger Stoßrichtungen bleiben einige entscheidende Wettbewerbsfragen nur am Rande behandelt Und dazu gehören zB auch hohe Lohnnebenkosten, Arbeitszeitflexibilität, Bürokratieabbau, steuerliche Rahmenbedingungen, Betriebsübergaben, Produktivität oder eben die internationale Wettbewerbsfähigkeit bei der wir ja auch von Jahr zu Jahr verlieren.

00:11:36: Und genau diese Themen werden maßgeblich darüber entscheiden ob Österreich seine Spitzenposition halten kann.

00:11:43: Andere Destinationen investieren massiv in Infrastruktur, Digitalisierung und Standardentwicklung.

00:11:49: Österreich darf sich nicht auf seinen bestehenden stärken Ausruhn.

00:11:54: Die Vision T ist also sicher ein guter Kompass der die Richtung vorgeben könnte, aber die eigentliche Arbeit beginnt damit erst!

00:12:05: Der Beteiligungsprozess der Vision T zugrunde liegt war sehr breit angelegt wie eben auch schon beim Masterplan T davor und das Zukunftsbild ist grundsätzlich sehr stimmig um die Abkehr von einer reinen Mengenlogik zu begrüßen.

00:12:23: Gleichzeitig bleibt die Strategie in manchen Bereichen aber noch zu wenig zugespitzt, vor allem die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Betriebe.

00:12:32: Die hätten definitiv noch stärker adressiert werden können.

00:12:37: Am Ende wird sich also Division T logischerweise nicht am Papier messen lassen.

00:12:44: Entscheidend wird sein, ob es gelingt die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe zu stärken Investitionen zur ermöglichen Produktivität zu erhöhen und aus touristischer Nachfrage auch nachhaltige Wertschöpfung zu schaffen.

00:12:55: Denn in Zukunft des österreichischen Tourismus entscheidet sich nicht allein an der Anzahl der Gäste sie entscheidet sich an der wirtschaftlichen Stärke seiner Betrieber.

00:13:06: Aber ja wie siehst du das?

00:13:08: Hast Du dir die Vision T angesehen?

00:13:09: warst Du vielleicht bei der Präsentation?

00:13:11: dabei würde mich sehr freuen auch dein Feedback zu hören.

00:13:16: Schreib mir ein Mehl, schreib es als Kommentar in dem Blog oder kommentiere bei Spotify und Co.

00:13:24: Wenn dir die Folge gefallen hat oder auch andere Folgen dann bitte abonnieren auf den Podcast.

00:13:29: teile die folge weiter wenn du jemanden kennst für den interessant sein könnte.

00:13:34: Und noch wichtiger schalt gerne nächste Woche wieder ein.

00:13:38: In diesem Sinne alles Liebe schönen Tag Und bis zum nächsten Mal!

Über diesen Podcast

"Smart Hotel Key - Dein Podcast für erfolgreiches Hotelmanagement". Hier dreht sich alles rund um die wichtigsten Fragestellungen der Hotellerie. Basierend auf jahrelanger Erfahrung und Branchenexpertise werden die wichtigsten Werkzeuge, Trends und neuesten Erkenntnisse in der Hotelbetriebsführung zusammengefasst und besprochen. Spannende Unternehmergespräche und tagesaktuelle Inputs rund um aktuelle Entwicklungen runden die Inhalte ab.

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von und mit Marco Riederer

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