Hier dreht sich alles rund um die wichtigsten Fragestellungen der Hotellerie.
00:00:00: Herzlich willkommen beim Smart Hotel Key Podcast.
00:00:04: Von den besten Lernen, Akzente setzen und in die Umsetzung kommen – smart hotel key!
00:00:09: Und du hast immer den richtigen Schlüssel.
00:00:24: Es geht um Longevity, Langlebigkeit.
00:00:35: Das ist nach wie vor in aller Munde und es gibt kaum einen Konkreis, kaum eine Fachveranstaltung und kaum ein Wellenesbetrieb der derzeit an dem Thema vorbei kommt!
00:00:45: Die Frage ist was steckt tatsächlich dahinter?
00:00:48: Und ich stelle mir auch zunehmend die Frage... Ob es sich um einen kurzfristigen Hype oder tatsächlich um einen langfristigen Trend mit tiefgreifenden Auswirkungen, vor allem auf die Ferien- und Wellnesshotellere handelt.
00:01:02: Und dass das Thema weit mehr als nur unter Anführungszeichen ein neues Marketingschlag wurde ist, das haben wir auch bei unserem Symposium Hospitaline mit Longevity Anfang Mai in Kitzbühl gezeigt.
00:01:16: Dort wurde ja bereits sehr deutlich in all den Diskussionen und Impulsen Das Longevity eben nicht nur medizinische Fragestellungen umfasst, sondern zahlreiche Bereiche der Hotellerie berührt.
00:01:30: Von Positionierung und Angebotsentwicklung über Architektur- und Mitarbeiterkompetenzen bis hin zu Digitalisierung und neuen Geschäftsmodellen.
00:01:41: Und während unser Symposium bewusst unterschiedliche Perspektiven von Wissenschaft über Hospitale die bis hin zur Technologie und mentaler Fitness zusammengeführt hat Stand beim kürzlich stattgefundenen ÖHV-Forum im Hotel Gut Brandlhof in Salfelden vor allem die praktische Umsetzung im Hotelbetrieb, im Fokus.
00:02:03: Und darüber möchte ich jetzt ein bisschen sprechen weil auch dort war und da durchaus einige spannende Aspekte wieder zum Vorschen gekommen sind.
00:02:14: Der Titel war bereit für Lancheve die neue Ansprüche, neue Chancen im Wellnessbereich Und die zentralen Fragestellungen waren unter anderem, welche Angebote wirken tatsächlich.
00:02:26: Wie lässt sich Longevity wirtschaftlich sinnvoll im bestehenden Hotelkonzept integrieren?
00:02:32: Welche organisatorischen Voraussetzungen sind notwendig und welche Chancene geben Sie daraus für die Zukunft der Ferienhotellerie?
00:02:42: Das Programm spannte dabei einen Bogen von einem wissenschaftlichen Einstieg Übers strategische Fragen bis eben hin zu konkreten Praxisbeispielen und auch potenziell digitalen Zukunftslösungen, wobei ich da ein bisschen skeptischer war dazu aber nachher mehr.
00:03:00: Insgesamt schaut das Programm wie folgt er aus es gab eine wissenschaftliche Einordnung von Health and Lodgevity durch Universitätsprofessor Dr.
00:03:09: Arnulf Hartl dann wurden strategische Ansätze für ganzheitliche Hotelkonzepte präsentiert von Dagmar Risatto, dann wurde ein Thema aufgeworfen rund um digital twins und personalisierte Gesundheitslösungen.
00:03:26: Und zum Schluss gab es eben noch Praxisberichte aus dem Kralhaufen das der Sonnenalp sowie grundsätzlich die Frage welche Investitionen Kompetenzen und organisatorischen Voraussetzungen überhaupt notwendig sind damit.
00:03:39: Lodzschevi die Konzepte im Modell Alltag erfolgreich funktionieren.
00:03:43: Und sehr spannend war für mich tatsächlich die wissenschaftliche Expertise von Dr.
00:03:48: Hartl zu Beginn, der auch eben den Auftrag des Forums gestaltete.
00:03:54: Er ist von der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität und seinen Vortrag machte es ja deutlich das Lundschäfe, die ein bisschen mehr ist als ein Sammelbegriff für Biohacking Nahrungsergänzungsmittel oder heitig!
00:04:09: Diagnostik.
00:04:10: Viel mehr geht es um die grundlegende Frage, welche Faktoren tatsächlich dazu beitragen können länger gesund und selbstbestimmt zu leben.
00:04:18: Ein zentrales Konzept dabei ist das sogenannte Exposome.
00:04:23: Wer das noch nicht gehört hat keine Sorge ich hatte es auch tatsächlich zum ersten Mal nicht so bewusst wahrgenommen.
00:04:29: Das Exposom beschreibt jedenfalls die Gesamtheit aller äußeren Einflüsse, die unsere Gesundheit prägen vom Wohnort über Ernährung und Bewegung bis hin zu sozialen Beziehungen und Freizeitgewohnheiten.
00:04:43: Gesundheit entsteht somit nicht isoliert im Behandlungszimmer sondern im Alltag und im Lebensumfeld Und genau hier kann der Tourismus auch eine wesentliche Rolle spielen.
00:04:55: beschrieb die Alpenregion als grüne Insel im Feinstaub mehr Europas.
00:05:01: Und während Urbanisierung, Bewegungsmangel, Stress und Luftverschmutzung in vielen Ballungsräumen zunehmend gesundheitliche Probleme verursachen bieten alpine Regionen natürliche Gesundheitsressourcen, die touristisch bislang oftmals noch unterschätzt werden.
00:05:15: Sabere Luft-, Naturerlebnis-, Bewegung- und Entschleunigung zu weit mehr als bloßen Wohlfüllfaktoren.
00:05:23: Es entwickeln sich richtige gesundheitliche Essets und das ist schon auch relevant für die Hotellerie, weil man muss das ein bisschen in Kombination bringen mit der demografischen Entwicklung Die Gesellschaft alter Drasch.
00:05:37: gleichzeitig fühlen sich viele Menschen heute deutlich jünger als früher Generationen.
00:05:45: Die wächst kontinuierlich und verfügt vielfach über hohe Kaufkraft.
00:05:49: Gleichzeitig steigt ihr Interesse an aktiven, gesunder zu orientierten und präventiven Urlaubsformen.
00:05:55: Für die Ferienhotellerie eröffnen sich dadurch natürlich enorme Marktpotenziale insbesondere im höherpreisigen Segment.
00:06:13: außerhalb der klassischen Ferienzeiten unterwegs ist und gleichzeitig über eine hohe Reiseintensität sowie über überdurchschnittliche Reisebudgets verfügt.
00:06:23: Klassische Bilder vom Senioren-Tourismus greifen daher längst zu kurz, das erinnert mich auch ein bisschen an unseren bereits zwanzig dreiundzwanzig veröffentlichten Trendreport rund um die Generation des sogenannten Best-Ager.
00:06:37: Ich habe die wichtigste Erkenntnisse daraus auch bereits eben Vor drei Jahren in einem Podcast zusammengefasst, den Fall linke ich dir sehr gerne im Blogartikel.
00:06:48: Die wohl wichtigste Botschaft des Vortrags von Arnold Vartl die lautet er jedoch es braucht keine Wunderpille für ein langes Leben.
00:06:57: Die wissenschaftliche Evidenz zeigt vielmehr sehr klar das regelmäßige Bewegung der wirksamsten Beheinflussbarel und Chevy die Maßnahme überhaupt darstellt.
00:07:07: Und besonders, die Cardio Respiratorische Fitness auch das bisschen ein Zungenbrecher aber auf Deutsch dieser VO-Max und den kennt wohl jeder der mit Smartwatches ein bisschen sportbar zumindest ich beobachtet ihn immer wieder der eben sagt wie fit du bist.
00:07:28: Kardiorespiratorischer Fitness gilt eben laut aktueller Forschung als einer der stärksten Predikatoren für ein langes und gesundes Leben.
00:07:37: Das heißt wer seine Fitness verbessert, kann sein Sterberisiko signifikant reduzieren.
00:07:44: Studien belegen darüber hinaus dass körperliche Aktivitäten nicht nur die Lebenserwartungen erhöht sondern auch das Immunsystem stärkt, das Gleichgewicht verbessert und die Anzahl gesunder Lebensjahre deutlich verlängern kann.
00:07:56: Und jetzt die gute Nachricht Du musst nicht extrem fit sein, selbst ein später Einstieg in regelmäßige Bewegung kann noch erhebliche positive Effekte erzielen.
00:08:08: Und das ist natürlich für jeden Hobbyläufer da draußen eine super Nachricht.
00:08:13: die größte, der was am meisten einzelt, die größtere Auswirkungen auf ein langes gesundes Leben hat einfach regelmäßiger Sport und vor allem Ausdauersport.
00:08:25: Destinationen sind diese Erkenntnisse natürlich besonders spannend.
00:08:28: Hartl präsentierte mehrere Studien die zeigen, dass bereits eine Woche aktiver Urlaub mit Wandernbewegung und ergänzenden Gesundheitsangeboten langfristige positive Auswirkungen auf Gesundheit und Wohlbefinden haben kann.
00:08:41: So konnte unter anderem auch nachgewiesen werden das aktive Bergurlaube Das Gleichgewicht älterer Menschen über Monate verbessern Und sogar messbare Veränderungen im Immunsystem bewirken können.
00:08:53: Besonders nachhaltig sind dabei Programme die Bewegung mit natürlich gesundheitspsychologischem Coaching kombinieren.
00:09:01: Und hier ist auch wieder ein bisschen diese Nachhaltigkeit entscheidend, der eigentliche Mehrwert entsteht ja erst dann wenn Gäste gesundheitsfördernde Verhaltensweisen dauerhaft in ihren Alltag übernehmen und das ist ein bissel.
00:09:16: auch der Grund warum Coaching-Ansätze, digitale Begleitung und Gesundheitsapps zunehmend an Bedeutung gewinnen Der Hotelaufenthalt per se, der wird eben durch solche Maßnahmen nicht zum Endpunkt sondern zum Ausgangspunkt einer langfristigen Erholung des Lebensstils.
00:09:35: Und Hartl bezeichnete Loncevi die Urlaube daher letztlich auch als einen Beitrag zur Public Health also zur Gesundheitsförderung der gesamten Gesellschaft.
00:09:46: Mein wichtigstes Fazit aus diesem Vortrag von Dr.
00:09:50: Arnold Hartl ist schon ein bisschen die Bestätigung, dass sich die Hotellerie nicht zwangsläufig zu einer medizinischen Einrichtung entwickeln muss um vom Longevity Trends zu profitieren.
00:10:02: Vielmehr liegt gerade für viele Affärenhotels eine große Chance darin die bestehenden Stärken Naturbewegung Regeneration Schlaf Ernährung und soziale Interaktion Evidenz passiert weiterzuentwickeln und glaubwürdig in ein ganzheitliches Gesundheitskonzept einzupetten.
00:10:23: Ganz spannend ist natürlich hier auch die Chance der Kombination, Prävention über den gesamten Lebensverlauf hinweg zu denken.
00:10:32: Ganz deutlich ist das Longevity eben nicht erst mit sechzig oder siebzig Jahren beginnt wenn gleich diese Zielgruppe natürlich in Teilaspekten sehr spannend ist sondern bereits im Kindesalter.
00:10:43: Und das unterstreicht auch, dass Lodzschevi die Angebote künftig nicht nur ein Thema für klassische Gesundheit oder Wellness-Hotels sein werden sondern zunehmend auch für Familienhotels und generationsübergreifende Urlaubskonzepte relevant werden können.
00:10:58: Also ganz starker und spannender Einstieg von Hartl in diesem Nachmittag.
00:11:05: Danach kam Welchen ist ein Corefet, Dagmaris Atto auf der Bühne?
00:11:11: Und wenn sich ein roter Faden durch den Vortrag von ihr gezogen hat dann das Longevity eben kein Trendprodukt und keine neue Treatment-Linie im Spa ist sondern eben vielmehr eine strategische Haltung des gesamten Betriebs.
00:11:25: Das deckt sich ja auch bzw unterstreicht die Kernmessages unseres Symposiums Hospitale dem Mits Longevy Zudem ich ja auch einen umfassenden Podcast gemacht habe, also bitte gerne nachhören.
00:11:41: SRK-Folge-二hundertundachtzig-Hospitel in die Mitzlonscheve.
00:11:45: Die verlinke ich dir auch im Blog!
00:11:47: Ausgangspunkt ist auf jeden Fall die Erkenntnis dass Menschen nicht einfach nur länger leben möchten sondern vor allem länger gesund aktiv und selbstbestimmt bleiben wollen.
00:11:55: das heißt sie hat auch ein bisschen diese Schere aufgemacht zwischen Livespan und Healthspan.
00:12:02: Also es geht nicht nur um die reine Lebensdauer sondern um Anzahl an gesunden Lebensjahren.
00:12:08: Und das ist natürlich ein Potenzial für die Hotellerie, eben wegen den idealen Rahmenbedingungen um Gäste bei einem gesundheitsfördernden Lebensstil zu unterstützen, sei es jetzt über Ernährung, Bewegung, Regeneration, Schlaf oder auch Metallegesundheit.
00:12:26: und da kann ihm die Hotelerie weit mehr dazu beitragen als Vielleicht vielfach angenommen wird, weil die Erkenntnisse zeigen dass bis zu neunzig Prozent unserer Gesundheit durch den Lebensstil beeinflusst werden können.
00:12:40: Gleichzeitig weisen gesundheitsorientierte Gäste auch eine überdurchschnittliche Zahlungsbereitschaft auf das heißt Longeve.
00:12:46: die Angebote eröffnen Potenziale bei den Zimmerpreisen steigern Zusatzumsätze in den Bereichen Spa Diagnostik Ernährung und Retail und stärken eben auch idealerweise die Gästenbindung mit einem guten Programm.
00:12:59: Ein wesentlicher Paradigmenwechsel besteht, darin wellen es nicht länger als isoliertes Zusatzangebot im Spa zu betrachten sondern eben als integriertes Konzept entlang der gesamten Guest Journey.
00:13:14: Es muss sich im ganzen Haus erlebbar machen von der Kulinarik über das Aktivprogramm und die Zimmergestaltung bis hin zur Servicekommunikation und eben Gastgeberrolle.
00:13:24: Wellness per se wird damit zu einem integralen Bestandteil des Hotel-Erlebnisses und nicht mehr zu einer einzelnen Abteilung.
00:13:31: Besonders spannend war in diesem Zusammenhang auch die Diskussion rund um die sogenannte Wycation, Reisen beginnen zunehmend eben nicht mit der Frage wohin möchte ich fahren sondern mit der frage warum reise ich überhaupt?
00:13:43: Das ist also ein bisschen ein Paradigmenwechsel.
00:13:45: Gäste suchen bewusste sinnstiftende unter ihren persönlichen Werten orientierte Erlebnisse.
00:13:52: Regeneration, mentale Gesundheit, Schlaf, Prävention soziale Verbundenheit werden immer häufiger selbst zum eigentlichen Reiseernlass.
00:14:03: Und eine zentrale Rolle dabei spielte eben die Authentizität und die Glaubwürdigkeit des Angebots.
00:14:09: Das hat mich auch ein bisschen erinnert an eine Folge, die ich im Podcast schon einmal aufgenommen habe, die Folge onehundertneunfünfzig nämlich zur Singesellschaft im Tourismus und wie sich eben das Reisen in diesem Paradigmenwandel entwickelt.
00:14:30: Gäste erkennen sehr schnell, ob Gesundheitsangebote authentisch gelebt oder lediglich Marketinggetrieben kommuniziert werden.
00:14:39: Und gerade deshalb sollte sich jedes Haus auch zunächst ein paar grundlegende Fragen beantworten Wo stehen wir heute?
00:14:46: Für welche Gästen wollen wir relevant sein?
00:14:48: Welche Kompetenzen besitzen wir bereits?
00:14:51: Können wir diese vielleicht weiterentwickeln?
00:14:53: Erst auf Basis dessen entstehen Tragfege und auch vielleicht wirtschaftlich sinnvolle Konzepte.
00:14:59: Loncevedi beginnt nicht bei neuen Geräten, sondern bei einer klaren Positionierung und glaubwürdigen Verankerung in der Marke um den Betrieb.
00:15:08: Rizzatto sieht auch großes Potenzial in den Themen Schlaf- und mentale Gesundheit – und gerade hier verfügt natürlich die Hotellerie über enorme Wettbewerbsvorteile.
00:15:18: guter Schlaf beginnt nicht erst im Bett, sondern wird durch Bewegung Ernährung Licht Regeneration und Stressmanagement beeinflusst.
00:15:25: Gleichzeitig werden Resilienz Entschleunigung und soziale Verbundenheit für viele Gäste zu immer wichtigeren Reisemotiven.
00:15:33: Und ein weiterer Erfolgsfaktor ist die Personalisierung.
00:15:36: Entscheidend sind nicht die Menge der Daten, die wir erheben, sondern die Qualität.
00:15:40: Hotels müssen verstehen welche Bedürfnisse ihre Gästen haben und welchen konkreten Nutzen sie aus dem Aufenthalt ziehen möchten.
00:15:47: Nur so lassen individuelle Erlebnisse schaffen und zusätzliche Wertschöpfe generieren.
00:15:54: Wirkung entsteht nicht durch einzelne Treatments, sondern auch einen strukturierten Prozess aus Analyse, individuellen Empfehlungen und nachhaltiger Begleitung.
00:16:05: Erfolgreiche Gesundheitskonzepte enden nicht beim Checkout, sondern begleiten Gäste eben idealerweise erst danach oder auch dann weiter.
00:16:15: Und dazu gehört Und das ist ganz entscheidend und zentral, Kompetenz-Entwicklung im Betrieb.
00:16:23: Longevity ist ein Wissens- und Beziehungsgeschäft und darf keinesfalls ausschließlich im Spa verankert sein.
00:16:31: Es geht darum, dass gesamte Team zu entwickeln, ein gemeinsames Grundverständnis zu entwickeln und die strategische Ausrichtung des ganzen Betriebs mitzutragen.
00:16:44: Als typische Fehler nannte Risatto Die Fokussierung auf einzelne Technologien ohne Gesamtkonzept mangelnde Markenanpassung, die Überforderungen der Gäste sowie auch fehlende Wirtschaftlichkeitsüberlegungen.
00:16:59: Das heißt auch Langeviti-Konzepte müssen letztlich einen nachvollziehbaren Beitrag zur Wertschöpfung leisten – nur nah und wird nicht nur draufzahlen wollen!
00:17:13: Auf die Bühne von Your Prevention, der ein Blick auf die Zukunft der Hospitale eingeworfen hat und im Mittelpunkt stand dabei die Frage warum es vielen Menschen trotz besseren Wissen so schwer fällt gesundheitsfördernde Verhaltensweisen dauerhaft in den Alltag zu integrieren.
00:17:32: Laut Wolf liegt die größte Herausforderung eben nicht im fehlenden Wissen sondern in der Umsetzung Stress, Informationsflut, ständige Olves-on Mentalität.
00:17:44: Das verhindert alles.
00:17:46: nachhaltige Verhaltensänderungen und Veränderungen beginnen nicht bei Nährung oder Bewegung sondern zunächst im Nervensystem und in der Wiederherstellung einer neurobiologischen Palaz.
00:17:57: Und hier hat ein Konzept vorgestellt das sich digital twin nennt.
00:18:02: Dabei handelt es sich um einen KI-gestützten hochpersonalisierten Gesundheitscoach, der Gäste vorwährend und nach dem Aufenthalt begleitet.
00:18:11: Ziel ist es individuelle Bedürfnisse besser zu verstehen passende Empfehlungen abzuleitern neue Verhaltensmuster nachhaltig im Alltag zu verankern.
00:18:21: Der Hotelleraufenthalt wird dadurch vom einmaligen Erlebnis zu einem langfristigen Begleiter für Gesundheit und Wohl befinden.
00:18:30: Und ich tue mir ehrlich gesagt so bisschen schwer damit, weil der Digital Twin ist quasi der Gesundheitscoach.
00:18:35: Der geklont wurde auf ein digitales Umfeld wo ich nicht mehr mit einer Person selbst spreche oder Tipps bekomme sondern eben von diesem Digital Twin den ich halt dann ständig bei mir habe.
00:18:49: Das ist spannend aber auch ein bisschen creepy und die Frage ist ob das wirklich so vertrauensfördernd ist.
00:18:54: Ich bin da persönlich subjektiv relativ skeptisch.
00:18:58: Aber natürlich fand ich auch diese Erweiterung der klassischen Gästschirne um eine Brie-Stay in Stee Postsee betreuen, die sehr individuell ist.
00:19:09: Ganz ganz spannend!
00:19:10: Weil Hotels waren ja grundsätzlich immer schon Orte der Regeneration und die eigentliche Herausforderung besteht ja darin, die positive Wirkung des Aufenthalts nach dem Checkout aufrecht zu erhalten.
00:19:22: Das heißt wenn hier der Digital Twin dazu beitragen kann dann ist das großartig und sehr zu befürworten.
00:19:29: Ich persönlich bin, ob der tatsächlichen Nutzung nur etwas skeptisch also ich würde mir schwer tun damit.
00:19:35: Grundsätzlich sind digitale Technologien und künstliche Intelligenz aber natürlich hilfreich dabei diese Wirkung skalierbar und messbar zu machen ohne eben den persönlichen Kontakt vollständig zu ersetzen.
00:19:48: Also ja, Digitality Twin von Florian Wolf.
00:19:53: Sehr spannendes Konzept.
00:19:54: Ich bin gespannt, wie sich das noch weiterentwickelt.
00:19:59: Danach kam es schon zu Praxisbeispielen und da war zuerst Anna-Maria Fessler vom Sonnalpressort auf der Bühne und sie hat anhand ihres Betriebes im Allgäu gezeigt, wie Lonsevi dort nicht nur als kurzfristiger Trend verstanden wird sondern als konsequente Weiterentwicklung der klassischen Wellnessphilosophie.
00:20:25: Besonders authentisch war ihr Auftritt natürlich über die persönliche Geschichte und warum diese Richtung eingeschlagen wurde, also eigene gesundheitliche Erfahrungen, die als Auslöser für eine intensive Auseinandersetzung mit Prävention gesundet und den Ursachen von Erkrankungen einhergeht.
00:20:45: Und aus dieser persönlichen Betroffenheit entwickelt er sich letztlich die Vision Gäste nicht nur zu verwöhnen sondern sie aktiv auf ihrem Weg zur mehr Gesundheit und Vitalität zu begleiten.
00:20:56: Die Sonnenalp verfügt dabei über einen ganzheitlichen Ansatz, der medizinische Expertise Sport Fitness Bar Ernährungsberatung und moderne Diagnostik miteinander verbindet mit Hilfe von Stoffwechselanalysen Körpermessungen und weiteren diagnostischen Verfahren werden ganz individuelle Gesundheitsprofile erstellt auf deren Basis eben auch personalisierte Programme entwickelt werden.
00:21:20: und entscheidend ist hier, dass die Betreuung nicht mit dem Aufenthalt endet.
00:21:25: Gäste erhalten individuelle Reports, Trainings- und Ernährungspläne um die angestoßenen Veränderungen nachhaltig in ihren Alltag zu integrieren und natürlich immer wiederzukommen.
00:21:37: Besonders interessant fand ich den gelebten Ansatz, den ich vollständig unterstütze das weniger oft mehr ist.
00:21:45: Die Sonnenalp hat ihre ursprünglich sehr breite Palette an Noncevedi-Angeboten bewusst reduziert und auf klar definierte Schwerpunkte wie Kraftzone und Herzzone.
00:21:57: Das sind halt diese Angebotsnamen fokussiert!
00:22:00: Und diese thematische Zuspitzung erleichtert den Gästen die Orientierung und verbessert gleichzeitig die Vermarktung und Buchbarkeit der Angebote.
00:22:08: Ein sehr inspirierender Input von Anna Maria Fessler aus dem Sonnenalpresor.
00:22:17: Zuletzt kam dann noch Michaela Altenberger vom Krallerhof in Leo Gang auf die Bühne, dort wird Loncevity weniger als eigenständiges Produkt verstanden als strategischer Leidstern für die zukünftige Entwicklung des ganzen Hauses.
00:22:33: Die zentrale Frage laut ihr lautet, wofür soll unser Hotel in Zukunft bekannt sein?
00:22:40: In einem Markt mit vielen exzellenten Wellenes betrieben, da wurde vom Grallerhof und Chevedee bewusst als Profilierungsraum gewählt.
00:22:50: Ein Gedanke ihres Vortrags war die Rolle von Relevanz und Sichtbarkeit in einer zunehmend KI geprägten Welt.
00:22:57: Altenberger Vertrag hat die These das Hotels künftig nicht mehr allein mit schönen Bild an hochwertiger Kulinarik oder Beeindruck der Architektur erfolgreich sein werden, sondern vielmehr Inhalte, Expertise und Themenführerschaft entscheidend sein
00:23:13: werden.".
00:23:14: Hotels entwickeln sich also zunehmend zu Medienhäusern, die durch Podcastsartikel, Veranstaltungen, Videos oder Social Media laufend relevante Inhalte produzieren und damit Sichtbarkeit schaffen.
00:23:27: Oder wie das alten Berger formulierte in Zukunft gewinnt nicht zwangsläufig das Hotel mit den schönsten Fotos sondern das Hotel der stärksten Geschichte.
00:23:36: Das gilt logischerweise für jede Positionierung und nicht ausschließlich für Longevity.
00:23:41: Und auch das ist etwas, wenn du den Podcast schon eine Zeit lang hörst was ich immer wieder betone.
00:23:46: Eine starke Positionierung ist entscheidend und zukunftsrelevant!
00:23:52: Die größte Investition im Lodgevidi-Bereich liegt aber sicher nicht in grürokammern oder technischen Geräten – und das hat doch Michael Altenberger unterstrichen sondern eben im Aufbau von Wissen, in der laufenden Weiterbildung und im kontinuierlichen Wissenstransfer an die Mitarbeiterinnen.
00:24:11: Gleichzeitig macht es sich auch deutlich, dass nicht jedes Haus sofort große Investitionen tätigen muss.
00:24:17: Niedrigschwellige Angebote spezialisierte Retreats und die schrittweise Integration von Themen wie Schlaf, antientzündliche Ernährung, mentaler Gesundheit oder eben auch Mitarbeitergesundheits können sehr, sehr wirkungsvolle erste Schritte sein.
00:24:35: Sehr spannende Praxisbeispiele sehr anders von der Rangensweise Sonnenalpress, so ein Krallerhof.
00:24:42: Aber man sieht einfach Lonsevedi bietet sehr viel Spielwiese.
00:24:47: Es ist auch bisschen die Frage muss überhaupt Lonseviti draufstehen um Lonseveda quasi von diese Lonseva zu verkaufen oder von diesem Trend mitzuprofitieren?
00:24:57: Ich bin da auch hier ein bisschen skeptisch.
00:25:00: ich glaube viele Betriebe machen schon sehr viel richtig.
00:25:02: Die Frage ist wie präsentiere ich es positioniere ich mich, wie packe ich das ganze in Angebote um eben von dieser gesundheitsbewussten Reiseklienteel zu profitieren.
00:25:17: Es war jedenfalls insgesamt ein sehr spannender Nachmittag im Brandlhof in Salfelden den ich persönlich auch mit einer VOR-Zweimax steigenden Maßnahme begonnen habe indem ich direkt vor dem Forum noch einen schönen Trailrun im schönen Salfeld felten absolviert habe.
00:25:38: In diesem Sinne hoffe ich, es war für dich wieder einiges dabei, waren aber auch ganze Punkte zu unserem Symposium.
00:25:47: Ich freue mich wenn du dem Thema oder generell diesen Podcast natürlich treubleibst, Longevity, Gesundheit, Sport und eine starke Positionierung das sind Themen mit denen ich mich auch ständig beschäftige.
00:26:02: und ja, wende ich generell mehr rund ums Hotelmanagement interessiert, dann abonnier doch am besten gleich den Podcast.
00:26:11: und wenn du glaubst dass diese Folge auch für einen Kollegen eine Kollegin interessant sein könnte.
00:26:16: Dann teile sie doch gerne weiter!
00:26:19: In diesem Sinne alles Liebe freue mich wenn du nächste Woche wieder rein hörst.
00:26:24: Ciao ciao.