Hier dreht sich alles rund um die wichtigsten Fragestellungen der Hotellerie.
00:00:00: Herzlich willkommen beim Smart Hotel Key Podcast.
00:00:04: Von den besten Lernen, Akzente setzen und in die Umsetzung kommen – smart hotel key!
00:00:09: Und du hast immer den richtigen Schlüssel in der Hand.
00:00:14: Hallo und herzlich Willkommen bei Smart Hotel key deinem Podcast für erfolgreiches Hotelmanagement.
00:00:20: Mein Name ist Marco Riederer und ich freue mich sehr dass Du heute wieder mit dabei bist.
00:00:25: Ja und Heute geht es einmal wieder um eines der In dieser Dekade brennendsten Themen der Hotelleries gehen um die Betriebsübergabe oder vielmehr um die Kunst der erfolgreichen Betriebesübergaben.
00:00:37: Und die Übergabe eines Hotelbetriebs zählt sicher zu den bedeutendsten Entscheidungen im Leben, eines Unternehmens bzw.
00:00:46: der Unternehmerfamilie.
00:00:48: Gerade in familiengeführten Betrieben geht es dabei ja um weit mehr als nur die Übertragung von Funktionen oder Eigentum.
00:00:56: Es geht um Verantwortung, vertrauen und Emotionen – und nicht zuletzt um die Frage wie Tradition und Zukunft erfolgreich miteinander verbunden werden können!
00:01:07: Wie so ein professionell gestalterter Übergabeprozess gelingen kann und warum frühzeitige Planung dabei eine entscheidende Rolle spielt, darüber spreche ich heute mit Dr.
00:01:18: Alexander Schick.
00:01:19: Seit Herbst-Zwanzig-Fünfundzwanzig führt er die traditionsreiche Wiener Schickhotelsgruppe in fünfter Generation und ergibt uns spannende Einblicke... In seinem persönlichen Weg, aber auch in die Herausforderungen des Generationswechsels und in den wichtigsten Erfolgsfaktoren einer gelungenen Betriebsübergabe.
00:01:39: Wenn du also mehr dazu wissen willst dann bleib jetzt dran und ich bin noch sehr froh und stolz dass wir der Familie und die Betriebe ein kleines Stück der Geschichte im Zuge der Betriebesübergaben begleiten durften!
00:01:53: Ja, hallo Alexander und herzlich willkommen bei Smart-Hobelki.
00:01:57: Ich habe in der Einleitung vorhin schon kurz gesagt worum es heute gehen wird und wer mein Gesprächspartner ist Und ich bin mir ganz sicher dass viele meiner Zuhörer dich beziehungsweise die Shit-Codels auch kennen.
00:02:07: aber für alle vielleicht jetzt auch außerhalb von Österreich zuhören aus dem deutschsprachigen Raum.
00:02:12: Vielleicht magst du noch ein paar kurze Worte zu dir zu den Betrieben sagen?
00:02:16: Wer bist Du?
00:02:20: Welche Betriebe führst Du?
00:02:21: Warum geht's mit Dir?
00:02:22: Hallo Marco, danke für die Einladung zum Gespräch.
00:02:25: Mein Name ist Alexander Schick und ich bin jetzt die fünfte Generation der Schick-Hotels.
00:02:31: Wir haben fünf Hotels in Wien.
00:02:33: Die sind alle im Viersteinsegment angesiedelt.
00:02:36: Wir haben insgesamt dreihundertsechzig Hotelzimmer.
00:02:39: Alle Hotels sind in zentraler Lage.
00:02:41: Das wohl bekannteste Haus und gleichermaßen unser Stammhaus welches das älteste Hotel der Stadt ist.
00:02:48: Seit vierhundertundzwanzig Jahre, ist ein eingetragener Gastwirt sozusagen Eigentümer des Hotels auf der Taberstrasse zwölf im zweiten Bezirk und seit achtzehn-achtundachzig ist das Haus in meiner Familie durchgängig eben von unserer, von meiner Familie als Eigentümereingetragung.
00:03:09: Und über die Zeit kamen dann noch viel weiterer Häuser dazu unter anderem das Hotel City Central Das Hotel Capricorno im Schwindplatz, das Hotel am Parkring.
00:03:20: Am Parkring dann das Hotel Erzazogreiner auf der Wiener Hauptstraße.
00:03:25: Ja, du hast ja schon gerade gesagt die Ski-Cotel sind seit vielen Generationen im Familie besitzt und bis jetzt in fünfter Generation.
00:03:33: Ich glaube es sind sehr unterschiedliche Betriebe was alle gemein hat oder dass sie auch privat geführt sind.
00:03:38: sicher die typische Wienergastfreundschaft.
00:03:41: Was bedeutet für dich persönlich, einen so traditionreichen Familienbetrieb weiterführen zu dürfen?
00:03:47: Es ist natürlich eine riesen Aufgabe.
00:03:52: Man ist ein bisschen vorgeprägt.
00:03:54: Wenn man sein Leben lang schon beim Abendessen mit den Eltern oder meinen Vater über Hotels spricht und über Hoteloperations- und Immobilien allgemein ist es dann tatsächlich vorgeprägt.
00:04:10: Sehr, sehr schöne Aufgabe die ich übernehmen darf.
00:04:13: Ich sage immer ein Hotel ist wie eine große Stadt.
00:04:16: Wir haben die unterschiedlichsten Anteilungen und die unterschiedlichen Aufgaben Und man kann sich ja je nach Vorliebe auch selbst verwirklichen.
00:04:24: Hat man eine Vorliege zur Architektur Ist man beispielsweise mehr in Zimmerdesign unterwegs hat man eine vorliebe für guten Wein ist man vielleicht in der Weinkarte spezialisiert.
00:04:36: Und wenn man viele Vorlieben hat, so wie ich dann ist man überall gerne drinnen und kann selber sich selbst verwirklichen.
00:04:43: Ja?
00:04:44: Du hast verschiedene Spielfelder unter Anführungszeichen die du jetzt erfolgreich bedienen darfst vielleicht auch in den fünf unterschiedlichen Hotels und ihr seid seitlich nur eine traditionsreiche Familie, die die Betriebe führt, sondern das war ja schon kurz gesagt, dir habt ihr auch das Hotel Stefan Wieders beurkundet älteste Hotel im Wien.
00:05:03: ist das vielleicht noch eine spezielle Aufgabe?
00:05:05: Ist da die Verantwortung gleich einmal noch ein Stück größer, wenn man so einen Betrieb mitführen
00:05:09: kann?
00:05:09: Naja sicherlich.
00:05:10: Wenn man sagt bin ich die fünfte Generation und dass da schon vier Generationen vor mir... gewerkt haben und sozusagen der Wohlstand, der gesamten Familie ist Münzt auf diesen einen Betrieb oder dieses eine Haus.
00:05:23: Ist natürlich maßgebend.
00:05:25: davon prägt mich maßgebend und ich glaube wenn man auch bei uns durch den Betrieb geht sieht man das auch.
00:05:32: wir haben ganz viele Antiquitäten ausgestellt.
00:05:35: Wir haben wirklich, ich sage immer es ist ein erweitertes Wohnzimmer und das Haus hat hundertelft Zimmer mit Sachen befüllen und meine Liebe da hineinstecken.
00:05:50: Eine lustige Anekdote vielleicht dazu.
00:05:52: Ich sage immer an meinen Mitarbeitern, es ist ja so wir haben unter anderem Dreimaler angestellt und jetzt wird zum Beispiel eine Wand neu gemalt und gefühlt halbe Stunde später schon wieder ein Kratzer in der Wand drinnen weil irgendein Gast oder irgendwann Mitarbeiter oder irgendjemand an die Wand angefahren ist.
00:06:06: Und dann sage ich immer das ist mindestens genauso schlimm wie wenn bei mir daheim im meinem Wohnzimmer ich die Wand selber dreckig mache.
00:06:13: also so gehe ich auch mit den Hotels um.
00:06:16: Das ist ein sehr schönes Bild, dass du jetzt zeichnet.
00:06:19: Ich glaube das macht dir auch vieles aus wenn die Betriebe nicht nur wie eine Familie geführt werden sondern wirklich zu eurer Familie dazugehören.
00:06:27: und wir haben ja hier im Podcast vor allem schon öfter über Betriebsübergaben genderdeingesprochen und sehr oft ist es so in der österreichischen vor allem familiengeführten Hotellerie dass relativ rasch einmal dann doch der Druck groß wird.
00:06:40: Jetzt gehört da Übergabe her, tatsächlich ist ja und das sieht man auch in eurem Fall etwas was er durchaus gut geplant werden sollte und nicht von heute auf morgen passiert.
00:06:50: war für dich das immer klar?
00:06:52: Dass du den Betrieb übernimmst oder wann ist dir das klar geworden?
00:06:55: vor allem noch braucht es vielleicht für sich selber einen Schritt zu sagen Ja jetzt fühle ich mich reif um auch die Verantwortung zu übernehmen
00:07:03: Wie gesagt Manis Siegerlich vorgeprägt und ich habe mich schon eigentlich mein ganzes Leben, wo derzeit ich zumindest klar denken kann.
00:07:12: Ob diese Aufgabe tatsächlich auch gefreut hat mir natürlich Gedanken gemacht.
00:07:16: was für Schritte benötigt es dafür ja und hab unter anderem die Tourismus Schule besucht bin dort schon sehr frühzeitig mit Praktikern in Beruhung gekommen mit der Rotterlerie und mit klassischerweise beispielsweise Frühstückservice war mein erstes Praktikum.
00:07:33: Und dann habe ich eben betriebswirtschaftlicher Ausbild, Betriebschaft studiert.
00:07:38: Noch einmal Wirtschaftsrecht studiert und dann promoviert.
00:07:41: also so gesehen hab da noch in der Beratung gearbeitet für die Hotellerie und konnte sozusagen das Stückchenweise aufbauen.
00:07:51: es gab jetzt keinen klaren Moment wo ich sage da dass war das jetzt ich möchte übernehmen man ist das sukzess wieder hineingewachsen Und mir war nur wichtig, möglichst viele Erfahrungen auch von außerhalb zu sammeln.
00:08:05: Weil es bringt nichts wenn ich mich mit einen jungen Jahren in die eigene Betrieb gehe sondern man muss die Erfahrungen extern sammelt und dann kann man das gesammelt in den Betrieb mitbringen und dann aktiv sich daran beteiligen.
00:08:21: Ja, das ist für dich was dann im Prinzip immer schon ein bisschen das Ziel in die Betriebe und die Familienstruktur reinzuwachsen.
00:08:28: Aber ihr seid ja natürlich in der Familie bis denn nicht nur du, ihr hast ja auch einen Bruder.
00:08:32: War da die Aufgabenverteilung immer schon klar oder ist es dann irgendwann die Entscheidung zwischen euch auch getroffen worden?
00:08:38: Oder wie darf man sich dem Prozess bei euch Familieninitieren vorstellen?
00:08:42: Das war schon von meinem Vater ein bisschen auch vordefiniert.
00:08:49: Wir haben uns das aufgeteilt, dass wir unterschiedliche Bereiche in unseren Familienunternehmen haben und eines davon ist der Bereich Hotels.
00:08:57: Und der war dann auch für mich vorgesehen und mein Bruder engagiert sich in anderen Bereichen, insbesondere im Bereich Wohnmobilien.
00:09:07: Dass es da hingehen war die Aufgabe Mitteilung sozusagen klar
00:09:12: Sehr gut und ihr habt es ja auch, wie wir wissen nach dem Übergabeprozess sehr früh noch sehr strukturiert gestartet.
00:09:19: Habt ihr das auch bewusst entschieden?
00:09:23: Gemeinsam den Weg länger gehen wollte.
00:09:25: Sie habt ja auch unterschiedliche Rollen gehabt und ist doch ein ziemlicher Wechsel jetzt, weil dann.
00:09:28: Vater hat jetzt operativ nie so diese Führung gehabt.
00:09:32: Das hat er mit Peter Burz einen langjährigen Geschäftsführer gegeben.
00:09:36: bei dir setzt die Rolle ein bisschen anders.
00:09:38: Du bist nicht nur aus der Familie in der Eigentümer schafft im Zukunft sondern eben auch in der operativen Führungen.
00:09:45: Habt euch da bewusst noch länger Zeit genommen für diesen Prozess?
00:09:48: Ja, also so wie du gerade gesagt hast die Rollenverteilung war früher davor ein bisschen anders mit unserem ehemaligen Geschäftsführer dem Herrn Wurz und meinem Vater wo dann in den letzten Jahrzehnt würde ich sagen die operative Leitung der Herr Wurzinne hatte.
00:10:06: Und bei mir wurden dann quasi die Agenten wieder zusammengebracht.
00:10:10: Einerseits die operativen Aufgaben, andererseits die Aufgaben der Immobilienseite von meinem Vater wurden dann eben an mich gesammelt übergeben.
00:10:21: Der Prozess hat circa doch zwei Jahre gedauert und mir war da schon auch wichtig dass da frühzeitig ein externer Berater an Bord ist In dem Fall war das ihr und dass man da auch eine externe Perspektive mit reinbringt.
00:10:40: Gab es jetzt so ein bisschen in der Retrospektive gesprochen, auch so Themen oder Entscheidungen?
00:10:45: Weil natürlich für dich ist alles dann sehr nah und familiär.
00:10:48: Das Falschag sagt natürlich beim Abendessen immer schon die ganze Betriebsstruktur mitbekommen.
00:10:54: Braucht du bewusst doch gewisse Themen oder Bereiche wo man sich abgrenzen muss gegenüber dem Tagesgeschäft?
00:11:01: Ja, sicherlich.
00:11:02: Das Tagesgeschäft neigt dazu einen zu überrollen irgendwann und deswegen war mir auch der externe Berater bei mir wichtig.
00:11:09: also ihr wart mir wichtig weil natürlich da auch es dann immer wieder hieß okay wir müssen uns jetzt an den Tisch setzen und gewisse dann gab's Milestone abgearbeitet gehören.
00:11:19: und das war wichtig tatsächlich weil sonst neigt man ja dazu dass dann die monatwochen und Monate vergehen und dann man vielleicht kurz vor dem definierten Übergabezeitpunkt steht.
00:11:29: Aber die Übergabe per See ist noch in den Kinderschuhen.
00:11:34: Wir haben ja schon und das sehen wir jetzt nicht nur bei euch, sondern generell natürlich.
00:11:37: Bei dem Generationenwechsel gibt es ja oft gewisse wahrscheinlich Vorstellungen der Übergeber sehr viel was gelernt wurde in den Jahrzehnten auch wie etwas funktioniert oder nicht?
00:11:48: Dann kommst du in dem Fall dann durch ins Unternehmen aktiver als in der Vergangenheit hast vielleicht neue Ideen.
00:11:55: Wie habt ihr es geschafft einerseits die Erfahrung vielleicht zu nutzen und gleichzeitig auch Neues zu implementieren?
00:12:02: weil da kann ich vorstellen, dass das dann gerade in der operative auch zu Spannungsverhältnern führt oder?
00:12:08: Ja sicherlich.
00:12:10: Wir hatten ich hatte halt die große Herausforderung, dass wir sehr eine sehr große Tradition haben viele sehr lang gediente Mitarbeiter.
00:12:22: Das heißt viel noch hau im Betrieb aber natürlich auch ein gewisser Veränderungsprozess stattfinden muss.
00:12:30: und Übergaben sind immer Veränderungen ist es ganz egal Ob jetzt wirklich auch Strukturen verändert werden, aber Übergaben sind immer Veränderungen.
00:12:40: Und da war auch ein großes Learning zu sagen wie können wir das gestalten?
00:12:47: Ich sage immer ich habe den großen Segen.
00:12:49: mein Vater hat mir mit letzten Jahr erst in September, September und September dem Betrieb übergeben.
00:12:57: mal rausnehmen, der gesamte operative Betrieb und liegt bei mir.
00:13:03: Und das ist wirklich auch wenn man sich andere Übergabe-Stories vielleicht oder Übergabegeschichten anschaut, ist es nicht immer so.
00:13:11: Da kann ich schon aktiv selbst gestalten und das ist sehr schön.
00:13:16: Das zeugt ja auch von einem großen Vertrauen innerhalb der Familie.
00:13:18: dann was ja ein sehr bohleses Zeichen ist Du sagst, dein Vater kann sich da wirklich rausnehmen und du den Betrieb operativ führen.
00:13:28: Welche Rolle spielt er denn aktuell noch in den Betrieben?
00:13:31: Spielt er überhaupt noch eine Rolle oder ist er für dich jetzt ein bisschen in einer Mentorbeziehung?
00:13:35: Wie wird dir von uns das aktuell vorstellen?
00:13:37: Natürlich spielt er eine Rolle bei unserem Betrieb.
00:13:39: wir sind erst nach wie vor natürlich da und wir haben eine Art Aussichtstraatposition definiert, wo er gewisse, das sieht natürlich die Performance der Häuser.
00:13:51: Er sieht gewisse KPIs, es sieht die Kontostände erst natürlich nach wie vor da.
00:13:56: man sieht ihn beim Mittagessen beispielsweise.
00:13:59: aber die gesamte operative Leitung liegt vollends bei mir.
00:14:06: also dahin gehen Ergänzen wir uns auch gut.
00:14:08: Und natürlich im stillen Kämmerlein besprechen wir auch Dinge, aber die Kommunikation nach außen ist dann eigentlich nur für mich.
00:14:16: Okay, sehr gut!
00:14:18: Eine Frage vielleicht noch mal davor auch gesagt, dass diese natürlich jede Übergabe auch ein Change-Prozess und es werden Veränderungen angestoßen?
00:14:27: Und ihr habt's natürlich sehr viele langjährige Mitarbeiter.
00:14:30: Ich kann mir vorstellen das man natürlich in diesem Prozess Teilweise vielleicht auf manche auch bei Thema Wissen angewiesen ist, wie etwas gelaufen ist in der Vergangenheit.
00:14:41: Viele werden vielleicht den Weg als Aufbruch sehen und das mitgehen.
00:14:44: Manche vielleicht nicht mehr.
00:14:45: Da gibt es sicher auch Veränderungen in der Mitarbeiterstruktur.
00:14:48: Wie habt ihr es geschafft?
00:14:50: Das wichtigste Wissen im Betrieb noch zu halten?
00:14:54: gerade – und das ist ja immer vordachtlich gleichzeitig angeregte Mitarbeiter sind ein großer Vorteil fürs Unternehmen aber immer nur so lange, wie sie da sind ständig mal schon das auch nicht ganz problemfrei vor, oder?
00:15:08: Es ist ein gewisses Spagat, dass man hier machen muss.
00:15:11: Weil einerseits hat dieses wahnsinnige Know-how im Unternehmen die langjährigen Mitarbeiter, hatte aber natürlich auch neue Ideen, die man umsetzen möchte.
00:15:21: und da geht es halt dann abzuwägen wird dieser Weg dann mitgegangen und danach zu fragen warum gibt es da vielleicht Herausforderungen diese Herausforderungen abzuwägen und dann auch gemeinsam eine Lösung zu finden.
00:15:37: Aus meiner Erfahrung hat er gezeigt, das hat gut funktioniert, es hat aber teilweise Herausforderungen gegeben weil eben dieser Weg nicht mitgegangen wurde.
00:15:46: Dann wurden heute auch Lösungen gefunden und wir haben uns weiter strukturiert und sind eigentlich auch mit den Mitarbeitern Gemeinschaftlich.
00:15:57: haben wir wirklich versucht hier Lösungen zu finden, ob das jetzt weiter der gemeinsame Weg bedeutet oder nicht.
00:16:03: Das war dann immer auch einzelfallabhängig.
00:16:05: Ja klar.
00:16:07: Gibt es Themen?
00:16:08: Oder du hast gesagt natürlich wenn man ein bisschen was anders macht als die vorgegenere Generationen gibt's irgendwelche Themen die vielleicht krass anders gemacht werden von dir?
00:16:17: Hast du bewusst Akzente gesetzt die du auch als vielleicht immer vielleicht als Bruch sehen könnte?
00:16:23: zuvor her?
00:16:25: Ja, sicherlich.
00:16:26: Ich komme aus der Beratung und habe natürlich viel gesehen was große Hotelketten machen, große Immobilieneigentümer mit ihren Hotels machen.
00:16:36: Und dahingehend versuche ich halt immer auch mit Augenmaß das Beste dorthin auch mitzunehmen.
00:16:43: Wir sind ein traditionsreicher Betrieb, wir sind Familien geführt.
00:16:46: Aber wir müssen natürlich auch trotzdem eine gewisse Wirtschaftlichkeit nachweisen und da ist natürlich die Herausforderung für dieses Spagat zu finden, zu sagen, wir müssen jetzt nicht jeden Cent umdrehen oder jeden Cent optimieren.
00:16:58: aber sicherlich gibt es viele Themenbereiche, die wir jetzt auch aktiv angegangen haben, die vielleicht in den letzten Jahren so gut gekommen sind.
00:17:08: sehr detailliertes Controlling aufgebaut habe, dass ich wirklich in jedem Hotelzimmer drinnen war und optisch teilweise haben wir das Hotelzimmert mal komplett einmal auf links gedreht und komplett neu gemacht.
00:17:21: Teilweise haben wir nur neu gestrichen.
00:17:23: also aber ich kann sagen ich war in jedem hotelzimmer mal drin und den Betrieb durchleuchtet auch operativ.
00:17:31: während der Übergabe hab ich so zu Fokus Wochen gemacht wo ich auch im Frühstückservice einmal mitgeholfen habe in den einzelnen Häusern, um zu sehen wie läuft denn die Operative?
00:17:41: Wo sind denn da die Herausforderungen?
00:17:43: Weil man neigt dazu jetzt Berater natürlich das Ganze auf seinem Schreibtisch sich anzuschauen und sich zu denken ah warum ist dieser, warum ist diese Kennzahl hier nicht gut.
00:17:52: Aber natürlich operativ ist das ganze wieder was anderes weil wir haben Häuser die haben aufteilweise gewisse Herausforderungen.
00:18:00: Ich gebe ein Beispiel, hier im Stephanie haben wir sehr viele Stufen und Treppen.
00:18:05: Da geht es natürlich dann auch mit dem Hauskeep in Wagal nicht immer ganz so schnell, dass man alle Zimmer erreicht.
00:18:12: Und das ist natürlich die Frage wie kann man das optimieren?
00:18:17: Das heißt, du hast bewusst doch vielleicht andere Hüte aufgesetzt, die in den verschiedenen Rollen geschlüpft sind um die Betriebe besser zu verstehen.
00:18:24: wenn ich das jetzt etwas zusammenfassen darf Gibt es, du hast jetzt gerade die Stufe und die Housegipping wie ich als ein kleines Beispiel.
00:18:33: Aber gibt es jetzt prozessmäßig irgendwas was dich während der Übergabe überrascht hat auch?
00:18:39: Bist du auf Dinge drauf geholfen, die dir vorher komplett unklar waren in den Betrieben oder so wie du das vorgestellt hast?
00:18:47: Komplett unklar nicht.
00:18:49: Das ist natürlich schon immer, man neigt als Berater die Potenziale immer nur aufzuzeigen und aber die Umsetzung dahinter ist natürlich was ganz anderes.
00:18:58: Und das war so einer meiner wesentlichen Learnings zu sagen ja, das Potenzial ist erkannt, aber die Umsetzung dauert, es dauert Zeit, es dauert auch die Menschen dahinter kennen zu lernen, die Prozesse dahinter wirklich kennenzulernen, dass dauer braucht Zeit.
00:19:15: Und das ist auch so ein Punkt, wo ich sage ja da habe ich wahrscheinlich diese Zeitachse ein bisschen unterschätzt.
00:19:21: Wie lange das doch dann dauert?
00:19:23: Du hast doch schon angesprochen für euch natürlich einer der Erfolgsfaktoren sind einfach die Menschen und mein Hotel ist ein People Business.
00:19:30: Das klingt immer so plakative und das spürt man natürlich gerade an Familienbetrieb noch mehr umso längerfristiger und langjährige Mitarbeiter man auch hat.
00:19:38: Und wir haben es ja, das war sehr schön noch zu sehen in der Begleitung spüren dürfen welche wie groß der Faktor Mensch bei euch im Vordergrund steht.
00:19:48: Und ich weiß ja auch wichtig dass Führungskräfte team dann gemeinsam einzubinden in diesem Prozess.
00:19:53: und es hatte auch ein Workshop für euch gegeben mit den leitenden Mitarbeitern alle auf fünf Häuschen was ja durchaus jetzt Manchmal ein bisschen unüblich erscheinen kann.
00:20:02: Gerade seit fünf Betriebe, seit einer kleinen Hotelgruppe und es menschelt extrem... Warum war ich das so wichtig?
00:20:10: Ist vielleicht die falsche Frage, sondern eher wie hält man das aufrecht?
00:20:16: ist was die wichtigere Frage und wie war auch für dich oder für euch dann der Response von dem Mitarbeiter jedoch sehr aktiv eigentlich dann involviert wurden in den Prozess?
00:20:27: Also die Mitarbeiter sind unsere USP und das ist das, wofür auch die private Hotellerie steht.
00:20:34: Dass wir halt auf da die extra Meile gehen, dass wir langjährige Mitarbeiter haben und Daten suchen so wichtiger war es dann auch die frühzeitige Kommunikation.
00:20:43: wie geht's weiter um unsicherheiten zu nehmen?
00:20:47: Wir haben jetzt damals bei einem März also im September übergeben und dem März hatten wir den Workshop.
00:20:56: Also mehr als sechsundzwanzig auch noch einmal einen großen Workshop gemacht, wo wir auch ein bisschen das wieder aufgegriffen haben um auch im Unsicherheiten aus dem Weg zu räumen.
00:21:04: Ja weil es gibt ja zwei Arten von Kommunikation.
00:21:08: Das eine ist die offensichtlich sichtbare und dann wird natürlich auf den Flurfunk viel gesprochen und dieser Flurfunk gilt es natürlich auch zu hören und die Unsicherheit zu nehmen.
00:21:22: gerade beiden werden auch natürlich einen gewissen Wechsel hatten bei den Mitarbeitern.
00:21:27: Und da gibt es natürlich auch klar zu kommunizieren und mit gutem Vorbild voranzugehen.
00:21:35: Du hast gerade angesprochen, Unsicherheiten ist ja ganz logisch wenn jetzt viele Mitarbeiter jahrzehntelang deinen Vater um den Peter Purz Kanten und sind dann quasi neu in dem Betrieb eintritt und zwei Personen ersetzt de facto für die Zukunft Was war denn da vielleicht die größten Unsicherheiten?
00:21:54: Ich kann mal vorstellen, es gibt wenn da jahrzehntelange Mitarbeiter dabei waren.
00:21:57: Da kennen manche dich noch als als kleinem Buben der im Hotel vielleicht gespielt hat ja ein
00:22:05: Frühstücksbereich
00:22:06: und auf einmal bist du dann davor gesetzte das kann ich mal jetzt witzig vorstellen, dass das vielleicht für den einen oder anderen gar nicht so einfach ist.
00:22:13: Ja
00:22:14: also unsere längst gewinnteste Mitarbeiterin ist meine Frau Petschek die bei uns die Buchhaltung in der Art, die es jetzt vierzig Jahre bei uns... Also ich bin noch länger keine vierzig jahre, d.h.
00:22:25: dahingehend war das natürlich schon genau so wie du gerade gesagt hast.
00:22:30: Natürlich ist es so, Die Mitarbeiter müssen einen neuen Menschen kennenlernen und ich muss hundertsiebzig neue Menschen kennen lernen.
00:22:40: Und das ist eine Riesen-Herausforderung gewesen, da bin ich auch gerade noch dabei diese Menschen besser kennenzulernen.
00:22:50: Nur das Schöne ist wir sind alle Menschen,
00:22:52: d.h.,
00:22:54: hier findet dieser Prozess aktiv statt man muss ihn auch aktiv wollen und dann wächst man wieder näher zusammen.
00:23:03: Seit dem ersten September, wo es dann wirklich hieß, Alex du bist jetzt verantwortlich und der Herr Wurz ist ja da noch gleichermaßen in Pension gegangen.
00:23:11: Mein Vater hat einen Schritt zurückgemacht und dahingehend war es dann plötzlich so okay alle Augen auf mich und das war auch tatsächlich so.
00:23:22: Und das war schon sehr herausfordernd.
00:23:23: und da gab's gibt es und gibt es natürlich viele Themen die abgearbeitet werden müssen.
00:23:32: Die Betriebswirtschaft ist die andere, du sprichst jetzt, nimmst mal eine nächste Frage fast vorweg.
00:23:36: Ist natürlich auch ein ganz großer Emotionaler-Prozess und hast du irgendwie großes Druckgefühl manchmal gehabt auf dich oder hast du dich von Anfang an der Situation noch gewachsen gefühlt?
00:23:49: Ich fühlte mich dieser Gewachsen sicherlich.
00:23:52: Wie es dann tatsächlich so weit war, gab's natürlich Situationen, die überfordernd waren Aber man wächst ja mit den Situationen.
00:24:00: Es ist ein bisschen so dieses ins kalte Wasser geworfen, aber das muss da auch sein und momentan finde ich mich wieder, dass viele Situationen sich wiederholen.
00:24:10: Jetzt heißt es operativ, es heißt auch emotional menschlich und dass man dann noch in einer gewissen Form daran wächst.
00:24:18: Das merke ich bei mir nicht so.
00:24:20: trotz gab's natürlich Momente, da bin ich in der Nacht wachgelegen Weil, und das habe ich auch ein bisschen unterschätzt ist dieses Ein Hotel ist vierundzwanzig Stunden sieben Tage die Woche geöffnet.
00:24:35: Und es kann immer etwas passieren.
00:24:37: Man braucht halt so eine Struktur dass man am bestenfalls nicht um vier in der Früh angerufen wird weil etwas passiert ist was man vielleicht verhindern hätte können.
00:24:48: Das sage jetzt nicht wenn jetzt ein Hotel beginnt zu brennen ja dann werde ich angerufen aber wenn halt Kleinigkeiten passieren sollte das schon abgefedert sein, dass man nicht geweckt wird.
00:25:01: Ja also da waren schon so Momente wo man dann auch in der Struktur noch einmal nachschärfen musste.
00:25:06: Hast du jemals gezweifelt an dem Prozess oder an der Übergabe Übernahme in deinem Fall?
00:25:12: Groß und ganzen nein!
00:25:13: Also es gibt natürlich schon Teilaspekte die waren herausfordernd aber nein ein großer Ganzen Nein.
00:25:20: Würdest Du Rückblickend irgendetwas anders machen?
00:25:24: Mehr Erfahrungen noch woanders sammeln, mehr Zeit geben.
00:25:27: Früher beginnen mit dem Eintritt.
00:25:30: also von der Erfahrung her sagen würde ich sagen das hat ist bei in Ordnung.
00:25:33: Ich habe mit dreiunddreißig übernommen ja und da war es sich an hatte davor circa zehn Jahre Berufserfahrung Das heißt das war eine relevante Berufserfahrung das war sicherlich sehr sehr förderlich.
00:25:48: Der zeitpunkt erster september war vielleicht retrospectiv nicht ganz so gut, weil natürlich das letzte Quartal ist natürlich das arbeitsintensivste.
00:25:58: Das heißt da speziell im November-December laufen die Häuser alle auf Hochtouren, die ganzen Restaurants und alle vom Voll.
00:26:07: Und das war schon sehr Herausforderung, weil neben der Übernahme eben auch noch diese große operative Druck kamen.
00:26:14: Da habe ich dann schon gesehen Januar, Februar, März Daten wird zwar ein Umbrauprojekt, aber da war natürlich operativ dann nicht mehr so der Hut am Brennen.
00:26:24: Also da vielleicht vom Timing her kann ich empfehlen, gerade wenn man Stadthotels übernimmt das man vielleicht eher sagt im Januar-Februar-März ist eine Übergabe sinnvoll weil da ist einfach am wenigsten los.
00:26:36: Jede Stadthotel, dass jetzt zuhört, wenn ihr Übergabe plant schaut es aufs erste Quartal des Jahres.
00:26:42: und jetzt vielleicht einfacher.
00:26:44: Nachdem jetzt die Übergaben ja seit Einig, also seit über einem Jahr vollzogen.
00:26:49: Erster Settelnehmer ist offiziell, das heißt bald einmal ein Jahr nach dem Sommer.
00:26:54: Was für Schwerpunkte setzt du jetzt für die Zukunft in den nächsten Jahren der Chicotels?
00:26:58: Wir haben vorhin schon gehört bisschen Modernisierung, Strukturprozesse und Optimierung.
00:27:02: aber wie geht es weiter mit den Chicoteles?
00:27:04: Gibt's mal der sechste Hotel oder nur noch vier Hotels?
00:27:07: Wird was komplett umgeworden?
00:27:10: Wie schaut ihr die nahe Zukunft aus?
00:27:12: Also wir haben natürlich in unserem Bestandsbetrieben viel, viel Potenzial noch.
00:27:16: Das ist natürlich mein Hauptziel diese Potenziale zu heben.
00:27:22: Ich sage immer, wir haben so eine tolle Geschichte und viele Hotels neigen dazu aus keiner Geschichte eine Geschichte zu machen und wir haben in der Vergangenheit auch unsere große Geschichte eigentlich zu wenig erzählt und das ist natürlich meine Hauptaufgabe da jetzt auch in der Außenwirkung klarer hervorzutreten Natürlich auch das Look-in-Fiel der Häuser zu modernisieren.
00:27:46: Wir haben sicherlich ein Haus im Speziellen, was schon am Ende des Lebenszyklus ist.
00:27:52: Andere Häuser brauchen einfach teilweise Touchups aber natürlich ganz vieles auch in Bereich der Struktur des Unternehmens.
00:28:01: wir haben vereinheitliche Prozesse also wir haben begonnen SOPs zu schreiben und wir haben einen gewissen Rahmen zu schaffen.
00:28:10: Digitalisierung ist ein Riesenthema, KI, Automatisierung natürlich immer auch zu schauen.
00:28:18: Ich biete dem Gast die volle analoge Experience aber ich kann den Gast auf die voll digitale Experience unter Gast braucht eigentlich so gesehen keine Mitarbeiter mehr sehen.
00:28:29: möchte er den Mitarbeiter sehen und das rate ich ihm weil dafür stehen wir dann ist es natürlich auch komplett analog möglich.
00:28:38: Weitere Punkt wäre Arbeitgebermark ist natürlich Schärfen und Entwickeln.
00:28:43: Wir sind im War of Talents, wir brauchen Fachkräfte Und das kann man natürlich auch mit einer guten Arbeitgebernark fördern.
00:28:52: Weil du gefragt hast Sechs Hotel.
00:28:54: Ja ich bin durchaus gewillt.
00:28:55: uns wird auch laufend etwas angeboten einen sechsen Hotel zu kaufen tatsächlich nur zu kaufen.
00:29:03: unsere Stadt begibt immer Immobilie und Betrieb und nicht nur Betrieb Und damit sind wir auch sehr erfolgreich und das möchte ich auch weiterführen.
00:29:13: Wir planen jetzt zurzeit ein neues Lokal am Schwedenplatz, das ist in einer unserer Bestandsimmobilien im Rote Capricorno.
00:29:23: Sonst haben wir noch viele Potenziale natürlich auch in den Häusern die es noch zu nutzen gilt.
00:29:28: Ja, sehr schön natürlich die Weiterentwicklung zu sehen.
00:29:31: Man merkt doch schon, du hast Ideen.
00:29:33: Du möchtest Akzente setzen.
00:29:35: Jetzt was viele vielleicht nicht wissen die jetzt auch von außerhalb von Österreich oder Wien zuhören wir haben ja in Wien gegenüber anderen Hotel- oder Ballungszentren ja noch einen sehr großen Anteil an Privathotellerie.
00:29:48: wenn man sich jetzt aber den letzten Jahre und die neue Eröffnungen die noch anstehen anschaut dann sind diese durchaus doch vermehrt Kettenhotels viel Luxushotels.
00:29:57: siehst du langfristig für die Privatotellerie weiter in ein großes Potenzial?
00:30:03: Sicherlich.
00:30:04: Meine Zahlen würde ich sagen, sprechen dafür dass es noch, dass wir sehr wohl einen großen Erfolg haben und zwar weil wir ein bisschen anders sind als die Ketten.
00:30:14: Ich sage immer wenn du hier zur Testophonie gehst siehst du unsere private Antiquitäten Sammlung.
00:30:20: das geht weiterhin über die Lobby in die Zimmer und dafür hat natürlich niemand Budget und Zeit von einer Kettenhautellerie.
00:30:30: Für uns ist es einfach wie gesagt, eine Erweiterung unseres Wohnzimmers und dahingehend muss man weiter herausarbeiten.
00:30:39: Ich glaube auch mal braucht einen Menschen da hinter also dass man auch sagt gut diese Hotels gehören dem und dem oder der Familie das sich die Gäste ein bisschen identifizieren können weil ich glaube dieses Identifizierung und diese Individualisierung ist so wichtig heutzutage um sich gegen die Ketten durchzusetzen, dass auch der Gast weiß.
00:31:01: Ah, Hotel Stephanie das gehört da von mir geschickt und da war ich zu Gast und das war eine tolle Experience.
00:31:07: Und im Endeffekt das Schöne ist ja auch Ich habe keine großen Entscheidungswege.
00:31:12: wenn jetzt meine Marketingchefin zu mir kommt und sagt du Alex ich hab ne super Idee aber das kostet nicht fünf tausend Euro Aber wir finden es beide super und lachen drüber Dann machen wir das.
00:31:24: Und das ist, glaube ich auch unser großer Vorteil gegenüber der Kettenotellerie wo es dann vielleicht lange Entscheidungswege gibt oder eh kein Budget und das macht dann auch besonders viel Spaß.
00:31:34: Und im Vertrieb habt ihr auch genug Potenzial ohne eine internationale Marke im Hintergrund?
00:31:41: Definitiv würde behaupten, wir sind heutzutage sogar vergleichbarer als noch vor zwanzig Jahren weil Die OTS sagen dir ganz genau, wie gut du da stehst.
00:31:50: Einerseits natürlich durch deine Bewertungen und andererseits durch den Preis, den du vorderst.
00:31:55: Sag bist du komplett vergleichbar mit ihm, Kettenhotel?
00:31:59: Alex, kurz zum Abschluss noch ein kleiner Blick in die Zukunft.
00:32:03: Wenn es jetzt ein paar oder einige große Sachen gibt, die du auf jeden Fall umsetzen wollen würdest oder auf die du in ein paar Jahren mit Stolz zurückblicken willst was soll geschafft werden in den Skikotels?
00:32:15: worauf möchtest du in Zukunft stolz sein?
00:32:17: Ich bin jetzt schon sehr stolz, weil sich viele Dinge auch verändern in eine Richtung, die mir gefällt.
00:32:27: Ob es richtig ist oder nicht, bleibt ihr selbst überlassen.
00:32:31: Viele Dinge tragen meine Handschrift, die Handschriften meines Kernteams und das erfüllt mich mit Stolz.
00:32:39: wenn man dann plötzlich eine Idee im Kopf hatte finde ich auch das Tolle in einem Hotel.
00:32:47: Ich kann jeden Tag da durchgehen und auch, ja, dass was man selber geschaffen hat, auch anschauen.
00:32:55: Retro-Spirit ist mir in den fünf Jahren.
00:32:58: Was sollte dem fünf Jahren sein?
00:33:01: Natürlich wäre es schön zu wachsen und zwar jetzt nicht krass zu wachsen sondern halt einfach... wirklich punktuell zu sagen, das macht Sinn auf die Erweiterung des Portfolios und rechnet sich.
00:33:14: Jetzt muss ich natürlich auch wirtschaftlich rechnen.
00:33:17: Das wäre natürlich schön wenn das stattfinden will und dann halt auch die Potenziale weiterzunutzen.
00:33:24: Wir haben so tolle Betriebe und so tollen Menschen dahinter und das gilt es mehr zu zeigen und vorzukehren.
00:33:32: Also nicht nur wieder vorerst als die Potenziale erkennen, sondern tatsächlich in die Umsetzung zu kommen oder dann da vielleicht doch nachhaltig zu etablieren.
00:33:40: Genau und strukturiert das Ganze abzuarbeiten weil man neigt dann vielleicht auch irgendwie dass man so viele Projekte aufreißt, die man dann auch nicht abschließen kann.
00:33:49: und da auf step by step.
00:33:51: Und wie sagt man so schön, Rom wurde nicht an einem Tag gebaut und wieder kleine Schlitte führen dazu zum Erfolg.
00:34:01: Wie gesagt, die Menschen dahinter nicht vergessen.
00:34:05: Wenn man zu schnell agiert, verliert man die Menschen und das ist Börskäs in dem Fall.
00:34:13: Vielen Dank, es hat mich sehr gefreut nicht nur heute das Gespräch mit dir zu führen sondern auch ein bisschen während des Prozesses eurer Übergabe einen Einblick dazu bekommen.
00:34:21: Nicht nur in dieses Unternehmen, sondern in die Menschen, die dahinter stehen und die an der Front stehen.
00:34:26: Vielleicht darf ich dich noch bieten zum Abschluss?
00:34:29: Und dass bin mir ganz sicher ist für einige Hotels Zuleoch verendlichen Herausforderungen stehen.
00:34:34: Was wäre denn deiner Meinung nach ein wichtiger Tipp?
00:34:37: oder was möchtest du anderen mitgeben, die vielleicht vor endlichen Herausforderungen
00:34:43: Wichtig wäre, dass man frühzeitig beginnt.
00:34:46: Das hast du bereits schon gesagt.
00:34:48: Was ist das A und O?
00:34:49: Dass man die Rollen klar definiert.
00:34:51: Ich hatte jetzt eine optimale Ausgangslage.
00:34:55: Ich habe sehr gut laufende Betriebe.
00:34:59: Eine gute wirtschaftliche Ausgangslage.
00:35:02: Auch die Rollennverteilungen waren klar.
00:35:04: Und der Übergabe Wille war vorhanden.
00:35:07: Also das sind schon die Eckpunkte.
00:35:08: Das ist natürlich eine perfekte Ausgangsslage.
00:35:12: Das heißt aber auch, dass die Rollen klar zu definieren und auch die Aufgaben dahinter.
00:35:16: Und da habt ihr uns auch sehr geholfen in dem ihr einfach sagt naja was umfasst denn eigentlich jetzt das Hotelmanagement oder ein Hotelbetrieb?
00:35:24: Und da sind wir auf viele Sachen drauf gekommen.
00:35:27: Ah ja, das haben wir noch gar nicht bedacht.
00:35:28: ich wenn man dann sagt wie erfolgen den Weinbestellungen oder wer es den Brandschutz war oder solche Dinge gehört niedergeschrieben und das gehört dokumentiert.
00:35:42: Und man neigt dazu zu sagen, ja da ist es irgendwo im Schrank oder in dem Ordner aber man muss sich wirklich alles einmal durchschauen und anschauen.
00:35:52: Das heißt klar die Rollen definieren auch die Aufgaben dahinter definieren und das dann sukzessive abarbeiten Loslassen, das ist halt auch der Punkt.
00:36:02: Ich glaube die nächste Generation hat viele, oder die nächste Generation und meistens sehr gute Ideen.
00:36:07: Und dann geht es natürlich auf den Übergeber da auch dass er loslassen, er oder sie auch loslassen kann.
00:36:14: Das war bei mir der Fall.
00:36:16: Das ist schön gewesen Aber das ist hierlich auch ein Riesenpunkt.
00:36:19: Das wäre ich zumindest von anderen übergaben und Wie bereits schon von mir gesagt externe Begleiter suchen ja also zu sagen einen externen Berater, der da Erfahrung hat.
00:36:32: Der kann auch noch einmal gut auch etwaige Spannungen entgegenwirken.
00:36:38: Lieber Alexander, vielen Dank!
00:36:40: Hat mich sehr viel Spaß gemacht, auch das heutige Gespräch.
00:36:43: Ich freue mich wenn wir uns bald wieder live sind und weit haben wir es ja nicht zueinander.
00:36:47: Genau.
00:36:48: Danke und bis bald.