SHK 308: Nicht jeder Gast ist ein guter Gast
Stammgäste, Wunschgäste und Zukunftsgäste: Warum die richtige Zielgruppenstrategie über den wirtschaftlichen Erfolg eines Hotels entscheidet.
Volle Zimmer bedeuten nicht automatisch wirtschaftlichen Erfolg. Denn nicht jeder Gast trägt gleichermaßen zum Betriebsergebnis bei. Während Stammgäste für Stabilität sorgen, können neue Zielgruppen zusätzliche Ertragspotenziale eröffnen. Und wer heute Millionen in sein Hotel investiert, sollte auch wissen, welche Gäste er in zehn Jahren ansprechen möchte.
In dieser Folge von Smart Hotel Key beschäftigt sich Marco Riederer mit der Frage, warum Zielgruppenkenntnis weit mehr als eine Marketingaufgabe ist. Im Mittelpunkt stehen drei Perspektiven: Stammgäste, Wunschgäste und Zukunftsgäste. Warum können ausgerechnet treue Stammgäste notwendige Veränderungen bremsen? Weshalb investieren Hotels häufig in Angebote, ohne die tatsächlichen Bedürfnisse ihrer Wunschgäste zu kennen? Und wie lassen sich zukünftige Gästebedürfnisse schon heute bei strategischen Entscheidungen berücksichtigen?
Dabei geht es vor allem um die wirtschaftlichen Auswirkungen einer klaren Zielgruppenstrategie. Von Preisbereitschaft und Buchungsverhalten über Zusatzumsätze und Kostenstrukturen bis hin zu Positionierung und Investitionsentscheidungen. Auch die Rolle von Gästedaten und Künstlicher Intelligenz wird beleuchtet: Wie gut kennen Hotels ihre Gäste tatsächlich und welche Potenziale bleiben bislang ungenutzt?
Die zentrale Botschaft: Erfolgreiche Hotels müssen nicht möglichst viele unterschiedliche Gäste ansprechen, sondern jene gewinnen, die zum eigenen Geschäftsmodell passen. Denn eine klare Positionierung bedeutet manchmal auch, bewusst auf bestimmte Gäste zu verzichten.
Weiterführende Informationen:
- Prodinger Tourismusberatung: Zielgruppenkenntnis entscheidet über den wirtschaftlichen Erfolg eines Hotels
- Smart Hotel Key: Positionierung als Überlebensfrage
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